«Ich bin längst pensioniert. Doch einen Tag pro Woche arbeite ich weiter in der Wäscherei in Frienisberg – und bin froh darüber.»
Er in der Küche, ich in der Wäscherei: So haben mein Mann und ich in den 1980er-Jahren in Frienisberg begonnen. Die Arbeit mit der Wäsche hat mir von Anfang an gefallen, sie liegt mir einfach. Ursprünglich habe ich Textilverkäuferin gelernt.
Als unsere Kinder klein waren, haben wir uns das Arbeitspensum geteilt: Mein Mann vormittags, ich nachmittags. Heute würde man es Jobsharing nennen – für uns war es eine praktische Lösung, um unsere Töchter selbst zu betreuen. Diese Zeit war besonders.
Und nach 40 Jahren bin ich immer noch hier. In der Wäscherei arbeiten wir im Turnus. Jede von uns macht alles: sortieren, waschen, glätten, ausbessern, verteilen. Ich mag die Abwechslung und das Miteinander. Auch nach der Pensionierung gibt mir die Arbeit viel – es tut gut, eine Aufgabe zu haben.
Theres Haenni erinnert sich besonders gern an die Jahre, als ihre Kinder in Frienisberg aufwuchsen – mit Festen, Nachbarschaft und Gemeinschaft im Dorf. Heute lebt sie in Lyss.
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